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Transsexualität
Auch Transsexualismus genannt. Der Transsexuelle fühlt eine Diskrepanz zwischen biologischem und psychologischem Geschlecht. Er fühlt sich in den falschen Körper hinein geboren zu sein. Die moderne Medizin macht es möglich, durch chirurgische Eingriffe das Geschlecht bis zu einem gewissen Grad zu ändern. So lässt sich beispielsweise bei einer Frau operativ ein Penis einpflanzen oder aufbauen, unter Verwendung des Kitzlers, ist und bleibt aber nicht erektionsfähig. Dennoch verhelfen die Operationen in den meisten Fällen, den Leidensdruck Transsexueller zu vermindern. In Deutschland regelt seit 1981 ein Transsexuellengesetz alle Maßnahmen für die korrigierenden chirurgischen Eingriffe und die Personenstandsänderungen. Lange Zeit machte die Wissenschaft keinen klaren Unterschied zwischen Transsexualität und Transvestiten. Erst in den 50er Jahren trennten die Sexualpsychologen beide Formen, die sich deutlich voneinander unterscheiden.
Transvestit
Aus dem latainischen von trans (hinüber) und vestis (Bekleidung) abgeleitet. Der Transvestit hat den Drang, sich wie das andere Geschlecht zu kleiden und so aufzutreten, obwohl ihm die biologischen Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind. Durch Verkleiden in die Rolle des anderen Geschlechts über zu wechseln, löst beim Transvestiten sexuelle Lustgefühle aus. Viele Transvestiten treten als Travestiekünstler auf, doch nicht jeder Travestie Künstler ist auch Transvestit. Unbedingt abzugrenzen ist der Transvestitismus von der Transsexualität! Seit 1962 gibt es die in den USA gegründete internationale Organisation FPE oder Phi Pi Epsilon (griechische Buchstaben, die als Anfangsbuchstaben für Full Personality Expression (ganzheitlicher Ausdruck der Persönlichkeit) stehen. Ihr haben sich viele Transvestiten angeschlossen.
Triole
Auch Triolensex, Triolismus oder zu deutsch flotter Dreier. Häufig ist die dritte Person nur in der Rolle des Beobachters, die des Voyeurs. Sie schaut zunächst den sexuellen Handlungen des Paars zu, lässt sich stimulieren und macht später mit. Sexualpsychologen sehen in diesem besonderen voyeuristischen Reiz, mit der Möglichkeit des aktiven Mitmachens, einen Grund, warum Männer und Frauen Dreiersex praktizieren. Ein anderer Grund kann in homosexuellen Neigungen der Beteiligten liegen, da es beim flotten Dreier oftmals auch zu homosexuellen Sextechniken kommt. In vielen Kulturen hat die Triole eine wichtige Rolle gespielt. Im Kamasutra etwa, wird eine Vielzahl von Techniken für den Sex zu dritt beschrieben. Genaue Untersuchungen aus heutiger Zeit über Häufigkeit und Art von Triolensex gibt es nicht. Für längerfristige, feste Beziehung jedoch hat sich die Dreierbeziehung nicht bewährt. Oft kommt es zwischen den Beteiligten schnell zu Eifersüchteleien, die die Beziehung zerstören. Psychologen warnen Paare daher, diese Spielart, in der Hoffnung auf einen höheren sexuellen Lustgewinn, zu praktizieren.
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