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Nymphomanie
Annormal gesteigerter, exzessiver Sexualtrieb bei Frauen. Auch als Symptom einer neurotischen Störung oder seelischen Erkrankung diagnostiziert. Beim Mann spricht man eher von Satyriasis oder dem Don-Juan-Komplex. Nymphomaninnen sind auf ständiger Suche nach sexueller Befriedigung, erleben aber gleichzeitig selten einen Höhepunkt, da sie nicht in der Lage sind, eine innere Beziehung zum Partner aufzubauen. Sie suchen daher zwanghaft immer wieder einen neuen Partner, in der unbewussten Hoffnung, bei ihm endlich Erfüllung zu finden. Im Volksmund wird eine Nymphomanin als mannstoll bezeichnet. Echte Nymphomanie aber ist eher selten. Dagegen werden oftmals Frauen als mannstoll angesehen, wenn sie sich offen zu ihrer sexuellen Lust bekennen und bei der Partnerwahl die Initiative ergreifen. Dies ist eine Folge veralteter Moralvorstellung.
Necking
Abgeleitet vom engllichen to neck (knutschen, necken). Ein aus den USA stammender Begriff für gegenseitiges Streicheln und Küssen, meistens in einer heterosexuellen Beziehung, ohne dabei die Geschlechtsorgane zu berühren. Gemeint sind vor allem die allerersten sexuellen Erfahrungen im Teenageralter. Necking ist die Vorstufe des Pettings.
Nekrophilie
Eine eher seltene sexuelle Neigung, bei der Leichen sexuelle Lust erregen. Auch Leichenfetischismus genannt. Unter Nekrophile leiden meist Männer, den Körper einer Frau erst erregend, wenn die Frau tot ist. Sie nehmen dann sexuelle Handlungen bis hin zum Geschlechtsverkehr an dem Leichnam vor. Nekrophilie gilt als pervers.
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