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Defloration

Bezeichnung für die Entjungferung. Dies bedeutet, das Jungfernhäutchens (Hymen) beim ersten Geschlechtsverkehr eingerissen wird. Über viele Jahrhunderte war die Defloration eines Mädchens oder einer Frau ihrem Ehemann in der Hochzeitsnacht vorbehalten. Als Beweis wurde in einigen Kulturen das blutbefleckte Bettlaken den Hochzeitsgästen gezeigt. Das "ius primae noctis", das Recht auf die erste Nacht (mit einer Jungfrau) war allerdings in manchen Zeiten nicht auf Seiten des Ehemanns. Im Mittelalter etwa beanspruchten dieses Recht die Lehnherren für sich, wenn eine Jungfrau heiratete.

Deviation/Perversion

Abgeleitet vom latainischen deviare (vom Weg abkommen).Es ist die fachliche Bezeichnung für abweichende sexuelle Neigungen und Praktiken. Der Begriff Perversion, vom latainischen perversus (Umkehrung oder Verdrehung) gilt als veraltet, wenngleich er als medizinischer Fachbegriff für krankhafte Abweichung des Geschlechtstriebes (Exhibitionismus oder Pädophilie) nach wie vor steht. Mit Deviation bezeichnet man sexuelle Neigungen oder Praktiken, die von der geltenden gesellschaftlichen Norm abweichen. Diese aber unterliegt stark dem Wandel der Zeit. Homosexualität oder Sadomasochismus galten jahrhundertelang als pervers, krankhaft also deviat. Mittlerweile aber sind sie gesellschaftlich mehr oder weniger anerkannt. Paare, die in ihrem Sexleben etwa SadoMaso-Techniken anwenden, gelten heute nicht mehr als pervers oder deviat. Man spricht daher heute von Varianten oder Nischen. Sexualpsychologen betonen immer wieder, dass zwischen Liebenden keine sexuelle Deviation gibt, solange beide Partner Spaß an ihrem Sexleben haben und keiner zu etwas gezwungen wird, das er nicht will.

Dhea

Das Hormon Dehydroepiandroteren = DHEA wird in den Nebennieren sowie im Gehirn und der Haut produziert. Erst in den letzten Jahren haben Forscher herausgefunden, wie wichtig es insbesondere für Frauen ist. Es hält die Haut straff und zart, hilft beim Abbau des Cholesterinspiegels, erleichtert die Fettverbrennung und stärkt die Knochen und steigert die Lust auf Sex. Falls der Körper nicht oder nicht mehr genügend dieses Lusthormons bildet, kann es in Form von Tabletten zugeführt werden. Die Medikamentation ist aber schwerig und gehört in jedem Fall in die Hände eines erfahrenen Facharztes.

Dildo

Es ist ein meist dem männlichem Glied künstlich nachgebildeter steifer Penis, der von Frauen zur Selbstbefriedigung benutzt wird. Auch Massagestab genannt, im griechischen Olisbos, im französischen Godemiché (erfreu mich selbst), im italienischen Diletto (Entzücken) genannt. Dildos aus Ton kannten bereits die alten Ägypter. In den orientalischen Harems war der Dildo sehr beliebt. Im 16. und 17. Jahrhundert gab es in Frankreich Dildos aus Glas, an die ein mit warmer Milch gefülltes Ledersäckchen gehängt wurde. Durch Drücken schoß aus der Spitze ein weißer Strahl wie ein Samenerguss. Heute bieten Sex-Shops Dildos in vielen Formen und Farben und aus unterschiedlichen Materialien an. Der batteriebtriebene Vibrator stimuliert zudem zusätzlich durch Vibrationen oder langsame Drehbewegungen die Vagina der Frau. Dildos dienen heute nicht mehr nur der Masturbation. Besonders der Vibrator gehört für viele Paare zum Liebesspiel, da die vibrierenden Bewegungen auch die erogenen Zonen der Männer reizen. Bei Lesben gibt es eine Variante, die sich eine Partnerin umschnallt, indem sie ihn sich vor den Bauch schnallt und so damit ihre Partnerin stimulieren.

Domina

Es ist die Bezeichnung für Herrin, als Gegenstück zur Sklavin. Meist ist sie eine Prostituierte, die SadoMaso-Praktiken anbietet. Sie kleidet sich gern in schwarzes Leder oder Latex, trägt lange Stiefel und verschafft ihrem Freier lustbringende Qualen, die ihn bis zum Orgasmus führen. Dominas werden auch Stiefelfrauen genannt.

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