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Bisexuell
Bezeichnung für zweigeschlechtlich, daher besonders im sexualpsychologischen Sinn. Ein bisexueller Mensch findet gleichwertig Befriedigung mit einem Partner des gleichen oder einem des anderen Geschlechts. Frauen sind hier eher bereit, eine lesbische Beziehung einzugehen. Meist wird nur mal ausprobiert. den Sex auch mal mit einem Partner des gleichen Geschlechts zu machen. Bisexualität kommt außerdem oft in einer Übergangsphase von Homosexuellen vor, in der sie versuchen, von ihrer gleichgeschlechtlichen Neigung loszukommen. Bisexuelle im biologischen Sinn werden Zwitter genannt. Ein solcher Mensch besitzt in seinem Körper Anlagen sowohl weiblichen als auch männlichen Geschlechts (Gewebestrukturen von Eierstöcken und Hoden).
Blasen
Umgangssprachlich die Bezeichnung für den Oralverkehr. Auch allem das Herbeiführen der Ejakulation mit Zunge und Lippen. Sprachlich leicht missverständlich, da bei der Fellatio eher gesaugt wird. Beim Cunnilingus, also die Reizung der äußeren weiblichen Geschlechtsteile mit Zunge und Lippen, kann blasen, wenn man es wörtlich nimmt, gefährlich werden, denn wird Luft in die Scheidenöffnung geblasen, kann dies zu einer Luftembolie führen.
Blümchensex
Es gibt keine eindeutige Definition für diesen Begriff. Im Allgemeinen versteht man darunter sanften, zärtlichen Kuschelsex, der beim Petting enden kann, aber auch den Geschlechtsverkehr nicht ausschließen kann und sollte.
Blutschande
Beischlaf zwischen engen Verwandten, wie beispielsweise zwischen Eltern und Kindern oder Bruder-Schwester. Dieses wird im Volksmund auch Inzest genannt und wird in Deutschland mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet. Inzest ist in aller Regel gleichzusetzen mit Kindesmissbrauch, wobei die Beziehung Vater und Tochter am häufigsten vorkommt und die Beziehung Mutter und Sohn oder Bruder und Schwester eher seltener. Das Inzest-Tabu gilt weltweit und hatte auch in der Vergangenheit Bestand. Praktisch als einzige Ausnahme war Inzest in den Herrscherhäusern Altägyptens und im Inkareich. Dort war die Geschwisterehe nicht tabu.
Bondage
Bondage kommt aus dem englischen "bond" (Fessel) und "bondage" (Leibeigenschaft, Hörigkeit, knechtschaft). Fesselspiele als sexuelle Variante. Sie reichen von simplen Fesseltechniken wie anbinden, anketten und in Handschellen legen, bei denen sich in einem erotischen Rollenspiel ein Partner dem anderen unterwirft, bis hin zu harten SM-Praktiken, bei denen einzelne Körper- und Geschlechtsteile durch Schnürungen beispielsweise der Brüste, Po oder Penis, optisch besonders betont werden oder der Gefesselte Schmerzen erleiden will. Bondages setzen auch in ihrer einfachen Form ein ganz hohes Maß gegenseitigen Vertrauens der Partner voraus. Dieses Vertrauen erzeugt bei der hilflosen Unterwürfigkeit eines Partners einen zusätzlichen erotischen Reiz.
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