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Amsterdam Poppers

auch als "Sex-Droge" bezeichnet. Es ist eine synthetische, illegale und flüssige Droge mit sexuell stimulierender Wirkung. "Poppers" tauchte in den 70er Jahren vornehmlich in Schwulenkreisen auf, verschwand dann aber wieder. Mitte der 90er Jahre erlebte die Droge eine Renaissance, zuerst in den Schwulenkreisen von Amsterdam, fand aber schnell zunehmend Interesse in die Disco-Szene. Poppers hat nicht nur stark aufputschende und sexuell stimulierende, sondern auch halluzinogene (sinnestäuschende) Wirkung. Schwere gesundheitliche und psychische Schäden welche durch Poppers verursacht und werden immer wieder auch, nur bei falscher Anwendung beobachtet. Dies stellt allerdings keine Garantie dar, da eindeutige Untersuchungen diesbezüglich noch fehlen. Poppers verursacht nur psychische Abhängigkeit, eine physische Sucht, wie sie unter anderem bei Heroin entsteht, ist nicht gegeben selten zu beobachten. Es darf wohl kaum zu den Aphrodisiaka gezählt werden.

Analverkehr

Auch "Analkoitus" und "Pedicatio" genannt. Der Penis wird in den After des Liebespartners (Frau oder Mann) eingeführt. Dieses galt im alten Ägypten als Privileg der Götter und Pharaonen. Das indische Liebesbuch Kamasutra schreibt dem Analverkehr mystische Fähigkeiten zu. Man glaubte, durch Stimulierung des Afters würden die künstlerischen Fähigkeiten des Mannes gesteigert. Mit zunehmenden Einfluss des Christentums wurde der Analverkehr moralisch abgewertet. Heute ist er eine bevorzugte Sexualpraktik bei männlichen Homosexuellen. Gefahren des Analverkehrs sind unter anderem die Verletzungen der Darmschleimhaut, Einrisse des Darmschließmuskels und dadurch hohes Infektionsrisiko. Dies gilt besonders für die Sonderform des Fistfucking (Faustfick), bei dem die Faust in den After des Sexualpartners geschoben wird. Anzumerken wäre noch, das regelmäßiger Analverkehr über Jahre, zu einer Erweiterung des Schließmuskels führen, was zu einer Stuhlinkontinenz führen kann.

Anorgasmie

vom lat. "frigidus" (= kalt) Gefühlskalt. Bezeichnung für das Unvermögen einer Frau, beim Geschlechtsverkehr sexuelle Lust und einen Orgasmus zu verspüren. Die Bezeichnung Frigidität stammt aus einer Zeit, als der Frau alleiniges Versagen unterstellt wurde. Heute weiß man, dass das Unvermögen, Lust zu empfinden, vielschichtig sein kann und sehr häufig auf eine innere (unbewusste) Ablehnung des jeweiligen Partners (Mann oder Frau) zurückführbar ist. Die moderne Sexualpsychologie spricht daher von mangelndem sexuellen Bedürfnis, was u.a. auch durch eine Hormonstörung verursacht sein kann, von Appetenzstörungen. Libidostörungen, Anorgasmie (Ausbleiben des sexuellen Höhepunkts) oder Dyspareunie. In vielen Fällen kann eine Sexualtherapie Abhilfe schaffen.

Arabisches/Persisches/China-Bad

Bezeichnung für eine bestimmte aus dem asiatischen Raum stammende Sextechnik, auch "Persisches" oder "China-Bad" gennannt. Bei dieser Methode zieht der Mann während des Geschlechtsverkehrs seinen Penis aus der Vagina und taucht ihn in heißes Öl oder Wasser und dringt danach sofort wieder in die Frau ein. Dadurch soll die Vagina stärker durchblutet werden, was wiederum das Lustgefühl für die Frau steigert. In anderem Zusammenhang ist Arabisch ein vulgärsprachlicher Ausdruck für Analverkehr. Unter "arabischer Möse" versteht man den Anus. Der Begriff "Araber" wird als Codewort für einen Schwulen benutzt.

a tergo

Die Löffelchenstellung oder Hündchenstellung bedeutet "von hinten". Mit "a tergo" bezeichnet man die Stellung beim Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau, in der der Mann seinen Penis von hinten in die Scheide der Frau einführt. Bei dieser Sexstellung kann die Frau stehen und dabei ihren Oberkörper nach vorn. Knieend kann der Mann von hinten (Hündchenstellung) in die Frau eindringen. Im liegen, liegt auch der Mann hinter ihr (Löffelchenstellung). Viele Frauen und Männer empfinden diese Stellung "a tergo" als besonders reizvoll, da Penis und Scheide stärker aneinander reiben. Aber beachten, mit "a tergo" wird jedoch nicht der Analverkehr bezeichnet.

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